Tides of Tomorrow verbindet Umweltkatastrophe, Entscheidungen und asynchronen Multiplayer. Das ist ungewöhnlich. Nur das eigentliche Spielen hält nicht immer mit.
Die Kämpfe machen Spaß, weil Pokémon-Kämpfe eben stark sind. Aber Champions hat zum Start viel zu wenig Inhalt. Vor allem Solo-Fans und Turnier-Spieler werden schnell merken, was fehlt.
Cralon bringt alte Gothic-DNA in einen First-Person-Dungeon. Der Ton passt, der Kampf nicht. Unser Test ordnet ein, für wen der Abstieg trotzdem interessant sein kann.
Living the Dream ist voller schräger Mii-Momente. Das macht oft richtig Spaß. Aber ausgerechnet das Teilen deiner Figuren und Ideen ist viel zu umständlich.
Mouse: P.I. For Hire sieht nicht nur besonders aus. Der Shooter punktet mit starken Levels, vielen Geheimnissen und flotter Bewegung. Die Kämpfe bleiben aber oft zu zahm.
Replaced sieht sofort beeindruckend aus. Dahinter steckt aber mehr als schöne Pixelkunst: eine düstere Science-Fiction-Geschichte, viel Text, Kletterei, Schleichen und Kämpfe mit klaren Batman-Anleihen.
Pragmata setzt auf lineare Action, ein starkes Duo und Kämpfe, die wirklich Multitasking verlangen. Gerade deshalb fühlt sich Capcoms neue Marke frisch an.
Samson: A Tyndalston Story setzt auf Prügel, Schulden und Fluchtfahrten. Der Kern hat Wucht, doch die leere Stadt, der zähe Ablauf und Bugs ziehen das Spiel deutlich runter.
Morbid Metal geht im Early Access direkt auf Tempo. Das Roguelite setzt auf Charakterwechsel mitten im Kampf, gute Trefferwirkung und viele Upgrades, braucht aber noch Feinschliff.
Super Meat Boy funktioniert auch in 3D erstaunlich gut. Die Steuerung trägt fast alles, nur Kamera und Ideenarmut setzen dem deutschen Platformer Grenzen.